Was ich suche, ist einzigartig

// Von Cäcilia Fischer

Ihre Fans können aufatmen: Nach der aufreibenden Scheidung von Ehemann Mark Terenzi im Frühjahr ist Popstar Sarah Connor jetzt stark und sexy ins Rampenlicht zurückgekehrt. Seit 20. August sitzt die attraktive Sängerin neben Till Brönner und George Glück in der Jury der neuen Vox-Castingshow »X-Factor« und hält Ausschau nach Gesangstalenten. Im Interview mit SUPERillu steht sie Rede und Antwort zur neuen Sendung.
In der Jury sitzt neben Ihnen und Till Brönner auch George Glueck, der zugleich Ihr Produzent ist. Als Mentoren werden Sie zu Konkurrenten – was bedeutet das für Ihr Arbeitsverhältnis?

Natürlich tauschen wir uns bei dem einen oder anderen Kandidaten während der Performance mal aus, wenn wir uns nicht sicher sind. Aber letztendlich entscheidet jeder von uns aus dem Bauch heraus. Bei George habe ich meinen ersten Plattenvertrag vor zehn Jahren unterzeichnet. Er ist quasi mein Mentor. Till und ich haben bisher nicht zusammengearbeitet. Das könnte sich aber bald ändern.


Sie werden in der Show als Mentorin der Kandidaten agieren. Welche Mentoren hatten Sie in Ihrer Musikkarriere?

George Glueck war seit meinen Anfängen immer an meiner Seite. Er war für mich immer eine Art Mentor, wenn Sie so wollen. Wir haben viel zusammen erlebt, Erfolge und Misserfolge, und einige harte Zeiten durchgestanden. Waren nicht immer einer Meinung. Aber ich liebe ihn sehr.

Was macht Ihrer Meinung nach einen guten Mentor bzw. eine gute Mentorin aus?

Ich denke, es ist wichtig, dass ich meine Schützlinge verstehe und sie richtig einzuschätzen lerne. Damit ich in der Arbeit mit ihnen die richtigen Songs auswähle und sie individuell hilfreich auf ihrem jeweiligen Weg coachen kann. Sie müssen mir vertrauen und wissen, dass ich ihre Interessen vertrete. Wenn ich also etwas zu kritisieren habe, ist das mit einer produktiven, konstruktiven Absicht.

Womit kann Sie ein Kandidat beeindrucken?

Ich freue mich, wenn die Talente einen eigenen Stil haben. Kreativität und Individualität. Schön finde ich auch, wenn es ein Teilnehmer schafft, mich neugierig zu machen. Was ich suche, ist einzigartig. Es muss die Mischung aus Stimme kombiniert mit Ausstrahlung, Kreativität und Einzigartigkeit sein.

Hätten Sie in jungen Jahren selbst bei der Show mitgemacht?

Mit George Glueck in der Jury auf jeden Fall.

Vor welchen Fehlern, die Sie vielleicht selbst gemacht haben, möchten Sie Ihre Schützlinge bewahren?

Davor, sich selbst zu verlieren. Es ist so wichtig, dass egal, wer bei uns gewinnt, ein stabiles Umfeld hat und beibehält. Man tendiert bei dem ersten sich einstellenden Erfolg dazu, sich zu verschließen, weil man zum ersten Mal ein Gefühl dafür bekommt, dass es auch Menschen in Deiner Nähe gibt, die nicht nur um Deiner Person Willen mit Dir zu tun haben wollen, sondern aus Eigennutz. Das tut manchmal weh, aber lässt sich nicht vermeiden. Darum ermahne ich meine Kandidaten schon jetzt dazu, ihre Freunde und Familie nicht zu vernachlässigen.

Welche Show-Acts erwarten die Zuschauer in den Live-Shows?

Wir sind gerade dabei, uns intensiv auszutauschen. Ich kann noch nicht viel dazu sagen, außer, dass es spektakuläre und sehr unterschiedliche Performances geben wird.

Warum sind Castingshows Ihrer Meinung nach so erfolgreich?

Keine Ahnung. Vielleicht ist es das Mitfiebern mit den Talenten beim Meistern von Herausforderungen?! Das passive Teilnehmen an Erfolg und Versagen? Manchmal sicher auch Schadenfreude?! Ich weiß es nicht.